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Vom Baby bis zum Schulkindalter

Der ganz normale Wahnsinn: Erziehung kleiner Piraten und Prinzessinnen

Ein Kind zu bekommen ist die schönste Sache der Welt. Aber jedes Elternteil wird zustimmen, dass es ebenso der anstrengendste Job der Welt ist. Einige Eltern sind mitunter sogar überfordert, wenn es um die Kindererziehung geht.

Andere wiederrum schaffen es spielend leicht Beruf, Haushalt sowie Kind unter einen Hut zu bringen. Wir möchten in diesem Ratgeber auf die ersten sechs Jahre Ihres Kindes eingehen und versuchen Ihnen, liebe Eltern, ein paar Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Sie etwas gelassener mit dem Thema umgehen können. Darüber hinaus geben wir Eltern wertvolle Tipps, damit der neue Alltag mit Kind einfacher zu gestalten ist.

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Baby 0 bis 1 Jahr: Das erste Jahr

Ist das Neugeborene auf der Welt, entsteht bei den frischgebackenen Eltern meistens große Verunsicherung. Ihr kleiner Schützling bedarf plötzlich nicht nur die ganze Aufmerksamkeit, sondern weckt in Eltern große Ängste.

Bin ich überhaupt bereit für Kind? Wie sollen wir das schaffen? Ich möchte eine gute(r) Mutter oder Vater sein, doch ich habe Angst alles falsch zu machen? Eines vorweg fast alle Eltern durchleben diese Fragen und finden erst nach und nach in ihre Elternrolle hinein.

Beginnen dann die schlaflosen Nächte, die kein Ende zu nehmen scheinen, gelangen viele Eltern an ihre persönlichen Grenzen. Jedes Kind hat seinen eigenen Rhythmus. Einige schlafen bereits nach einem Monat häufig durch. Die meisten Babys jedoch erlernen den Schlafrhythmus erst nach drei Monaten. Dabei gilt allerdings, das Kind nach und nach daran zu gewöhnen.

Ein weiteres großes Thema, gerade für Mütter, ist das Stillen in der Öffentlichkeit. Hierbei muss erwähnt werden, dass jede stillende Mutter für sich selber entscheiden muss, welcher Weg für sie dabei der richtige ist.

Wie Krabbelkinder das Durchschlafen erlernen

Für jedes Lebewesen gehört Schlafen zum Leben dazu, wie der natürliche Bedarf nach Nahrung. Das gilt ebenso für kleine Menschlein. Alle Kinder können einschlafen, weil es ihrem Bedürfnis entspricht. Eltern stellen schnell fest, dass ein Baby jedoch einem anderen Rhythmus folgt als wir Erwachsene. Einige Kinder lernen schnell, dass sie nur im Beisein der Eltern einschlafen können.

Am besten sollen die geliebten Eltern oder ein Elternteil, die ganze Nacht über am Bettchen wachen. Diese Babys fühlen sich einfach im Beisein ihrer Eltern besonders geborgen. Andere wiederum können nur einschlafen, wenn zum Beispiel das Fläschchen vorher gegeben wurde oder der Föhn angeschaltet ist.

Anfang überprüfen Säuglinge gerne, ob denn auch alles in Ordnung ist. Stellen sie dann fest, dass die Dinge, die sie zum Einschlafen bringen, plötzlich fehlen, dann wird das Lauthals in Form von Geschrei kommentiert.

In den ersten Wochen ist es völlig okay, das Baby herumzutragen, bis es einschläft oder wenn es weint, solange an der Wiege zu wachen und es mit Streicheln sowie gut zureden zu beruhigen, bis es in den Schlaf gefunden hat. Natürlich ist ebenso akzeptabel, wenn das Kind, die ersten paar Wochen mit im Elternbett liegt.

Hier müssen Eltern den für sich passenden Weg finden. Jedoch kann es beim Letzteren passieren, dass das Kind nie wieder anders schlafen möchte. Verständlich, schließlich fühlt es sich bei seinen Eltern am Wohlsten. Dennoch sollten Eltern irgendwann ihrem Kleinkind beibringen, dass es durchaus in seinem eigenen Bett gut aufgehoben ist.

Das Kind an sein eigenes Bett zu gewöhnen, funktioniert dann hierbei genauso, wie bei einem Säugling. Vielmehr noch können feste Bettrituale, zum Beispiel eine Geschichte aus einem Buch vorlesen, ebenfalls den Schlafrhythmus sowie das Schlafen im eigenen Bett positiv beeinflussen. Darüber hinaus stärkt es die Bindung und Nähe zu den kleinen Piraten sowie Prinzessinnen.

Bei Babys als auch bei Kleinkindern wäre es zusätzlich angebracht, rechtzeitig wieder am Kinderbett zu sein, sobald das Kind aufwacht. Dann haben sie das Gefühl, dass die Eltern, die ganze Zeit über sie gewacht haben. Später kann dieses kleine Ritual hin und wieder ausgesetzt werden. So wird Kleinkindern vermittelt, dass es normal ist, nicht ständig die Eltern oder ein Elternteil um sich zu haben.

Im Übrigen besitzen Neugeborene kein natürliches Gefühl für einen Tag- sowie Nachtrhythmus. Deshalb müssen sie es von Erwachsenen erst beigebracht bekommen. Hingegen besitzen drei-Monatsbabys die Fähigkeit, auch mal mehrere Stunden am Stück schlafen zu können.

Es kann ebenfalls hilfreich sein, dem Säugling noch einmal eine Portion Nahrung zu geben, bevor Eltern selbst zu Bett gehen. In der Regel schlafen Kinder dann einige Zeit durch. Ab drei Monaten sollten Eltern allerdings versuchen, dem Kind nicht immer direkt eine Mahlzeit anzubieten, sobald es seine Augen aufschlägt. Hier ist es ratsam, die Zeiten der nächtlichen Essensportionen nach und nach auszudehnen.

 

Lässt sich Ihr Kind trotz aller Versuche nicht beruhigen und merken selbst, dass Sie die Situation zunehmend Ihre Nerven raubt und Sie zunehmend die Kontrolle verlieren, dann sollten Sie lieber kleinbeigeben. Nehmen Sie Ihr Kleinkind mit in das Elternbett.

So vermeiden Sie unschöne Gedanken, dem Kind etwas anzutun, was Sie später bereuen würden. Mögen diese Gedanken furchtbar sein, aber Eltern geraten oftmals an ihre persönlichen Grenzen, wenn es um das nicht einschlafende Kind geht. Schließlich führt der Schlafentzug bei den Erwachsenen ebenfalls dazu, dass die Nerven blank liegen.

Öffentlich oder privat Stillen?

Eigentlich ist dem Baby die Brust zu geben das Natürlichste auf der Welt. Im Prinzip muss sich keine Mutter dafür schämen, beispielsweise in einem Restaurant zu stillen. Dennoch gibt es viele Frauen, die sich lieber mit ihrem Kind zurückziehen möchten. Nicht nur wegen der kritischen Blicke der Anderen allein, sondern ebenso, um bei diesem intimen Moment mit dem Baby ungestört zu sein.

Wer jedoch in der Öffentlichkeit stillen möchte, der sollte möglichst beiläufig seinem Kind die Brust geben. Damit ist aber nicht verstecken gemeint oder sich an einen leeren Tisch zu setzen und so erst recht die Blicke auf sich zu ziehen.

Es ist gemeint, dass Mütter das Stillen für sich selbst als eine ganz alltägliche Sache ansehen, egal, wie die Gesellschaft, um sie herum reagiert. Im Restaurant kann zum Beispiel versucht werden, das Kind zum Stillen anzulegen, bevor es anfängt, nach Essen zu schreien.

Mit der Zeit bekommen Mütter mit, wie ihr Säugling sich Minuten vor der Nahrungsaufnahme verhält. Es wird unruhiger und sucht vermehrt die Brust der Mutter. Am Tisch kann das Stillen dann ganz nebenbei passieren.

Egal wie Sie sich als Mutter entscheiden, machen Sie es so, wie Sie sich und Ihr Baby dabei wohl fühlen. Dasselbe gilt für das Abstillen nach den ersten sechs Monaten. Einige Frauen bevorzugen diese Variante, andere wiederum stillen ihr Kind über das Säuglingsalter hinaus.

Die Weltgesundheitsordnung empfiehlt sogar, dass Kleinkinder bis zu zwei Jahren gestillt werden sollten. Wir möchten uns kein Urteil darüber erlauben, ob Kinder über das Kleinkindalter hinaus die Brust bekommen sollten. Dies müssen die Mütter ebenfalls für sich alleine ausmachen.

 

Kleinkind 1 bis 3 Jahre: Rapide Veränderungen

In diesem Alter entdecken Kleinkinder nicht nur zum ersten Mal die Welt, sondern fangen an zu sprechen, zu laufen und entwöhnen sich nach und nach dem Windeltragen. Mit den vielen neuen positiven Veränderungen bekommen Eltern oftmals eine neue Phase ihrer Lieblinge präsentiert: die Trotzphase. Auf einmal fangen die Knirpse an zu kommunizieren und äußern sich mit Worte, wenn ihnen etwas nicht passt.

Das bockige Kind betritt also die Bühne. Frischgebackene Eltern wissen oftmals gar nicht, wie sie den kleinen Böcklein und Zicklein entgegentreten sollen. Der abenteuerlustige Pirat, wird schnell zu einem wütenden sowie polternden Pirat und die vormals liebreizende Prinzessin, lehnt partout das ihr vorgesetzte Essen ab, welches sie vorher immer gerne aß.

Die schon-sprechen-Könner gegen die Spätzünder

Das eine Kleinkind hat erst spät „Mama“ oder „Papa“ gesagt, wo andere Kinder schon längst ganze Sätze sprechen können. Eltern werden dann nervös, ob ihr Kind eventuell an Entwicklungsstörungen leiden könnte.

Doch liebe Eltern seid beruhigt, es ist durchaus normal, wenn ein Kleinkind mit 14 Monaten noch nicht so weit ist. Unterschiede gibt es zwischen allen Kindern. Jedes entwickelt sich anders. Meistens holen die Spätzünder alles mit zwei Jahren wieder heraus.

Ist dies nicht der Fall,ist es ratsam, einen Logopäden zur Rate zu ziehen. Wichtiger ist es das die Eltern diesen Kindern im Alltag die Sprache spielerisch zugänglich zu machen. Kinder sollen lernen das Kommunikation etwas Tolles und Sinnvolles ist.

Binden Sie Ihre Kinder mehr ein, wenn Sie zum Beispiel an einer Baustelle vorbeikommen und dabei erklären, um welche Baumaschinen es sich handelt. Des Weiteren kann ein Frage-Antwort-Spiel daraus gestrickt werden. Sie müssen nur aufpassen, dass alles für das Kind spielerisch bleibt. Ihr Kleinkind darf sich nicht überfordert fühlen.

Wie Eltern sich gegenüber Trotzköpfen verhalten sollten

In der Trotzphase müssen Eltern Nerven wie Drahtseile besitzen. Jedoch müssen Eltern verstehen, dass Kinder in dem Alter einfach von ihren Emotionen übermannt werden und sie im nächsten Moment sogar plötzlich wieder fröhlich und freundlich sein können.

Das kommt daher, das Kleinkinder erst ab vier Jahren lernen, ihre Emotionen als auch Gefühle richtig einzuordnen. Uns ist bewusst, dass es für uns Erwachsene manchmal schwer vorstellbar ist, wieso ein Kind bei einem „Nein“ regelrecht ausflippt.

Doch bedenken Sie bitte: Wir alle waren mal so klein und haben erst lernen müssen mit allem richtig umzugehen. Dabei zählt vor allem, dass Eltern es nicht persönlich nehmen dürfen, wenn ihr Kleinkind beispielsweise sagt „Mama, dann habe ich dich nicht mehr lieb“. Sie werden sehen im nächsten Augenblick, ist dieser Zustand bereits vergessen.

Sagen Sie sich immer wieder in schwierigen Situationen: „Das Kind hat wieder seine zehn Minuten.“ Das bedeutet jedoch nicht, das Sie Ihrem Kind nicht gewisse Grenzen setzen können. Schließlich müssen wir als Erwachsene das Kind anleiten als auch führen.

Zählen Sie innerlich bis zehn und gehen Sie ein paar Schritte auf Ihren aufmüpfigen Piraten oder Ihrer zickige Prinzessin zu. Beharren Sie nicht darauf, dass Ihr Kleinkind direkt verstehen muss, warum es sich gerade „falsch“ verhält.

Es kann seine Gefühle eben noch nicht richtig filtern. Wutanfälle bringen Sie und ebenso Ihren Zwerg nicht voran. Zügeln Sie sich deshalb selbst. Das Gleiche gilt in der Öffentlichkeit. Versuchen Sie entspannt zu bleiben, bei Kommentaren von außerhalb, können Sie zum Beispiel sagen: „Es tut mir furchtbar Leid, das mein Kind schreit, jedoch habe ich mit ihm ausgemacht, dass es nur eine Sache aus dem Supermarkt bekommt.

Die meisten Erwachsenen werden Ihr Verhalten nachvollziehen können. Unser Tipp im Allgemeinen, wenn das trotzig Böcklein als auch Ziegelei hervortreten, versuchen Sie Ihr Kind auf ein anderes Thema zu lenken. Oft ist dann schnell vergessen, was in dem Moment davor relevant war.

Ohne Stress windelfrei

Ein nächstes Thema in der frühkindlichen Entwicklung ist das Umgewöhnen vom Windelträger zum Töpfchennutzer. Dabei ist oftmals die Frage bei Eltern, die zum ersten Mal ein Kind bekommen haben, wie Sie es schaffen können, dass sich das Kleinkind meldet wenn es auf die Toilette muss.

Schließlich trugen sie vorher Windeln und mussten sich darüber gar keine Gedanken machen. Ist das Kind ein Junge, kommt hinzu, ob ihm gleich beigebracht werden soll, sich auf der Toilette hinzusetzen oder ob er lieber dabei stehen sollte.

Natürlich ist es schön, das Kind so früh wie möglich an die Toilettenbenutzung zu gewöhnen. Schließlich sind Wegwerfwindeln sehr teuer. Zumal einige Kinderkrippen sogar voraussetzen, dass das Kind keine Windeln mehr benötigt.

Zum einen aus Zeitmangel heraus und zum anderen wegen des Personalmangels. Für Eltern, dessen Kleinkind noch nicht trocken ist, ist es dann zunehmend schwerer einen geeigneten Krippenplatz zu finden.

Der Druck auf die Eltern wächst, wenn das Kind bereits zweieinhalb Jahre ist und immer noch Windeln braucht. In diesem Alter fangen die Kinder häufiger an, sich überhaupt für den eigenen Körper zu interessieren.

Sie beachten ihren Körper in dieser Phase intensiver und wie er sich in bestimmten Situationen verhält. Zum Beispiel sendet die Blase bei Kleinkindern mit 18 Monaten noch gar keine Signale an das Gehirn, dass sie voll ist und geleert werden müsste.

Zu dieser Zeit gleicht die Umerziehung auf das Töpfchen eher einer Dressur, ohne das das Kind ein Empfinden für die Toilettengänge bekommt. Wenn Ihr Kind bereits Bedürfnisse äußern kann, wenn es beispielsweise sagt „Ich habe Durst“, dann können Sie versuchen in diesem Zeitraum Ihr Kind für das Töpfchen zu interessieren.

Im Übrigen wäre es falsch, das Kleinkind zu bestärken, wenn es dann doch wieder in die Windel „gemacht“ hat, in der Art „Ist doch nicht so schlimm, du hast doch Windeln an“. Dann zeigen Sie Ihrem Kind nur, dass es ja einen bequemeren Weg gibt.

Anders herum ist es ebenfalls nicht richtig zu meckern und zu fragen, wieso es das nicht bereits vorher erwähnt hat. Es ist dem Kleinkind in diesem jungen Alter schlichtweg nicht möglich, alles bereits konkret zu wissen und zu bemerken. Hierbei ist ein Mittelweg angebracht.

Loben Sie Ihr Kind, wenn es rechtzeitig auf dem Töpfchen sitzt, und erwähnen Sie, dass es ja bereits schon ein großes Kind ist und Windeln für kleine Kinder sind. Es wird lernen, dass es dem Windelalter entwachsen muss, da es ja kein Baby mehr ist. Eltern sei angeraten in der Zeit auf Kleidung zu achten, die schnell ausgezogen werden kann.

Es macht die Sache wesentlich leichter, wenn es nicht mehrere Schichten anhat. Schließlich kann es sonst schnell in die Hose gehen. Jedoch sollten Sie hier ebenfalls bedenken, Ihr Kleinkind kann es einfach noch nicht richtig steuern. Schimpfen Sie nicht, sagen Sie lieber „Oh. Da war die Toilette wohl noch zu weit weg.“ Beachten Sie bitte ebenso, dass Sie in der Umerziehungszeit nicht wieder Schritte nach hinten machen.

Das Kind sollte nicht aus Ihrer Bequemlichkeit heraus, nicht plötzlich wieder permanent die Windeln tragen, weil es zum Beispiel schnell gehen soll. Ein wichtiger Tipp zum Schluss: Kinder lieben die Aufmerksamkeit von Mama und Papa. Deshalb finden sie es schön, wenn die Eltern, es wickeln und umsorgen. Geben Sie Ihrem Kind aus diesem Grund gerade in der Umerziehungsphase genug liebevolle Aufmerksamkeit, damit es positive Dinge mit dem Töpfchen und der Toilette assoziiert.

Kommen wir nun zu der Frage, ob Jungs im Sitzen oder Stehen pinkeln sollten? Experten sind sich in der Sache meist einig: im Stehen. Die kleinen Piraten werden dadurch schneller sauber, auch wenn es ab und zu in die falsche Ecke geht. Beim Hinsetzen haben Jungs das Problem, dass sich die Harnröhre mehr abknickt, was die Umerziehung massiv erschwert.

Die erste Reise

Irgendwann steht auch die erste Reise mit Kind auf dem Programm. Für Eltern als auch für das Kind eine echte Belastungsprobe. Lernen Sie vorab Ihre Reise vorrausschauend zu planen. Jetzt ist ein Kleinkind dabei, was stetig die Aufmerksamkeit der Eltern sucht. Lange Auto-, Zug- oder Flugreisen sind für die kleinen Zwerge genauso anstrengend, wie von uns Erwachsenen. Fahren Sie mit Ihrer Familie nie unter Stress stehend in den Urlaub.

Nehmen Sie sich bereits vorher ein paar Tage Zeit vor Antritt der Reise, um alles zu sortieren, einzupacken und vor zu planen. Hetzen Sie niemals direkt von der Arbeit, wo Sie angestellt sind, in den Urlaub. Das bringt Ihnen nichts und Ihrer Familie auch nichts.

Planen Sie ruhig und besonnen. Hektik macht nicht nur Sie nervös, sondern auch das Kind. Wenn das Kind beispielsweise fragt, wenn es denn endlich losgeht, erwähnen Sie, dass es Ihnen genauso geht und verstehen, dass Ihr Zwerg ebenfalls aufgeregt ist, in den Urlaub zu gehen. So lernen Kinder, dass sie mit ihren Gefühlen nicht alleine dastehen.

Sorgen Sie auf langen Strecken dafür, dass Ihr Kind entsprechendes Spielzeug dabei hat, dem Alter angemessen und lenken Sie es bei längeren Stauzeiten ab. Wenn das Kleinkind die berühmte Frage stellt „Wann sind wir dann endlich da?“, machen Sie ganz einfach ein Spiel daraus.

Zeigen Sie auf einer Landkarte oder auf dem Smartphone, wo Sie sich gerade befinden, und zeigen Sie mit dem Finger, welche Strecke noch gefahren werden muss. Ihr Kind wird sich dafür interessieren und je nach Alter verstehen, dass zum Beispiel die Hälfte des Weges bereits geschafft ist. Erfinden Sie bei jüngeren Kindern an besonderen Orten kleine Geschichten, die die Reise spannender machen. Seien Sie kreativ!

Kleinkind 3 bis 6 Jahre: Weichen des Lebens

Trotzphasen gibt es in der Zeit immer mal wieder. Hinzu kommt das Kleinkinder in dem Alter in den Kindergarten gehen. Es ist ein großer Schritt in die Selbstständigkeit des Kleinkindes und dem Loslassen der Eltern, wenn das eigene Kind mehrere Stunden von Mama und Papa getrennt ist.

Gerade für Eltern, die ihren Liebling vorher nicht in die Kinderkrippe gebracht haben, fällt diese neue Situation besonders schwer. Für die kleinen Zwerge ist es ebenfalls schwer. Zudem entwickeln sie sich vom Kleinkind zum Vorschulkind.

Verbote, Regeln & Lösungen

Es kommt also sowohl für Eltern als auch für die kleinen Zwerge wieder viel Neues zu. In dieser Zeit wollen Kinder unabhängiger werden, kennen aber die sozialen Geflogenheiten noch gar nicht. Sie wollen bereits eigene Entscheidungen treffen, diese sollten Eltern nur unterbinden, wenn das Kind dabei ist, etwas massiv falsch zu machen.

Zu viele Verbote und Regeln können dazu führen, dass der kleine Zwerg das Gefühl bekommt, eh nichts richtig zu machen. Es fühlt sich wie permanente Ablehnung der Eltern an. Machen Kinder immer wieder denselben Fehler, versuchen Sie dem zwar Einheit zu gebieten, zeigen Sie aber dennoch Verständnis für das Kind. Sagen Sie ihm „Beim nächsten Mal kriegst du es bestimmt richtig hin.“

Unser Tipp: Versuchen Sie Regeln bereits im Vorfeld mit Ihrem Kind zu besprechen, bevor es in die entsprechende Situation kommt. Zum Beispiel beim Gang auf den Spielplatz. Sagen Sie Ihrem kleinen Piraten oder der kleinen Prinzessin, an welche Regeln es sich bitte zu halten hat und aus welchem Grund. Ein Verbot ohne entsprechende Erklärungen bringen nichts.

 Erklären Sie zum Beispiel: „Wenn du einem anderen Kind Sand in die Augen schüttest, tut es dem Kind weh. Wie dir als du gestern hingefallen bist.“ Bedenken Sie jedoch, geschehen solche Unglücke dennoch, gehört es zur Entwicklung Ihres Kindes dazu. Wichtig ist nur, dass Sie bei Fehlverhalten nicht quer über den ganzen Spielplatz schreien. Gehen Sie auf Ihr Kind zu.

Hocken Sie sich hin, um auf der Augenhöhe des Kindes zu sein. Erklären Sie nochmals, dass es dem anderen Kind wehtut, wenn es Sand in seine Augen bekommt. Geben Sie Ihrem Kind einen Lösungsvorschlag mit auf den Weg: „Schütte den Sand in deinen Eimer oder in das Förmchen. Das tut niemanden weh.“

Schulkind ab 6 Jahre: Willkommen im Alltag

Wenn das Kind in die Schule kommt, beginnt für Eltern und Kind der neue Alltag, der die nächsten zehn Jahre andauern kann. Die Kinder sind aus dem gröbsten heraus und beginnen ihr eigenes Leben. Die Einschulung wird von vielen Zwergen sehnsüchtig erwartet, schließlich sind sie nun große Kinder, die zur Schule gehen. Viele Kinder lieben es, wenn sie das Lesen, Rechnen und Schreiben erlernen können.

 

Schulanfang

In Sachen Kindergarten sind die Zwerge gerade Experten geworden, doch dann kommt direkt der nächste Lebensabschnitt: die Schule. Hier entwickeln sich Kinder zunächst oft in unsichere Erstklässler. Eine Vielzahl an neuen Eindrücken prasselt auf die Kleinen herein. Hier müssen sie erst einmal einen Platz im sozialen Gefüge finden und das schlimmste für unseren kleinen Piraten und unserer kleinen Prinzessin, dass stundenlange still sitzen.

Tage vor der Einschulung und am Einschultag selbst sollten Eltern nicht zusätzlich Spannung aufbauen. Lenken Sie Ihr Kind spielerisch ab. Natürlich können Sie sagen, dass Sie stolz sind, dass Ihr großes Kind jetzt in die Schule kommt. Nur übertreiben Sie es nicht. Wenn ein Kind sich gar nicht auf die Schule freut und sogar Tränen vergisst, zeigen Sie Verständnis und machen ihm Mut. Hinter den Tränen stecken oftmals Trennungsängste der Kinder. Versuchen Sie ebenfalls das Kind nicht Forderungen zu überhäufen und schürren Sie keine zusätzlichen Ängste.

Viele Kinder neigen dazu, gar nicht von ihrem neuen Alltag zu erzählen. Stellen Sie bereits zu Beginn die richtigen Weichen und lassen Sie sich mit einem einfachen „Ja“ nicht abspeisen, wenn Sie die Frage stellen: „Und hat dir die Schule Spaß gemacht?“ Sie sollten immer Anschlussfragen parat haben: „Magst du die Lehrerin? Hat dich etwas geärgert? Wie sind deine Mitschüler?“ Versuchen Sie bei Problemen Ihrem Kind Lösungen anzubieten, sodass es selbst auf die Lösungen kommen kann.

Findet das Kind schlecht Anschluss in der Klasse, sollten Eltern mit der Lehrerin oder dem Lehrer sprechen. Diese(r) kennt ihre/seine Schüler und setzt zwei Kinder als Banknachbar zusammen, bei denen sie/er der Ansicht ist, dass sie sich gut verstehen werden. Hilfreich ist es zudem Kinder aus der Klasse an einem Nachmittag mal einzuladen, gelingt dem eigenen Kind die Kontaktaufnahme nicht.

Seiten von Interesse:

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